Planet der Affen: Prevolution


Story: Will Rodmans (James Franco) Vater (John Lithgow) ist an Alzheimer erkrankt, weshalb der junge Wissenschaftler, der an einem Alzheimerheilmittel arbeitet, einen besonderen Ansporn hat. Leider laufen die Experimente nicht wie geplant, was zur Folge hat, dass die Versuchsaffen eingeschläfert werden müssen. Lediglich das Schimpansenbaby Caesar (Andy Serkis) überlebt letztendlich und wird von Rodman adoptiert. Und in der Tat: Bei ihm zeigt das Mittel außergeöhnliche Wirkung und steigert seine Intelligenz enorm, weshalb Rodman das Heilmittel auch an seinem Vater ausprobiert – ebenfalls mit phänomenalen Folgen. Doch schon bald kehrt die Krankheit seines Vaters zurück, während Caesar immer schlauer wird und sich bald mit seinem Schicksal nicht mehr abfindet…

Kritik: „Planet der Affen: Prevolution“ wurde als DER Überraschungshit des Sommers gefeiert. Kaum jemand glaubte, dass ein Prequel/Reboot des Planet-der-Affen-Franchise, dessen letzter Ableger, das Remake von Tim Burton, zwar finanziell durchaus erfolgreich war, aber bei den Kritikern und Fans durchfiel, gut oder erfolgreich sein könnte. Ich war auch zuerst ein wenig skeptisch (insbesondere, da ich mit dem Franchise nie viel anfangen konnte und lediglich das Burton-Remake gesehen habe), aber man muss dem Film zugestehen: Er hat all die Lorbeeren, die er bekommen hat, absolut verdient.
„Prevolution“ ist ein äußerst spannender Film, der es schafft seine Geschichte interessant, schnörkellos und frei von nervigen Klischees zu erzählen. Figuren und Plot bleiben stets, nicht zuletzt wegen der soliden Arbeit der Darsteller, nachvollziehbar und glaubhaft.
Am hervorstechendsten ist natürlich Motion-Capture-Genie Andy Serkis, der als Gollum dabei geholfen hat, diese Technik populär zu machen und seither stets damit zu tun hat, sei es als Titelfigur in Peter Jacksons „King Kong“ oder als bärbeißiger Captain Haddock in „Die Abenteuer von Tim und Struppi: Das Geheimnis der Einhorn“. Mit seiner Rolle als Affenaufstandsführer Caesar übertrifft er sich noch einmal selbst. Es ist wirklich unglaublich, wie Serkis (mithilfe der Motion-Capture-Technik) es schafft, den Zuschauer einzunehmen und als völlig glaubhafter Protagonist alle anderen an die Wand zu spielen, und das auch noch ohne die meiste Zeit über ein Wort zu sagen. Auch die anderen Affen sind enorm gut getroffen; beim Tod des Gorillas fühlt man durchaus mit Caesar.
Action und Sci-Fi-Elemente halten sich stärker zurück, was dem Film nur gut tut. Es gibt keine Materialschlachten á la „Transformers“, dafür sind die Affenrevolution und die Schlacht auf der Golden Gate Bridge ungleich beeindruckender und emotionaler.
Fazit: „Planet der Affen: Prevoltuion“ ist absolut empfehlenswert, ganz gleich, ob man mit dem Franchise etwas anfangen kann oder nicht. Regisseur Rupert Wyatt hat es geschafft, einen spannenden, rührenden und intelligenten Blockbuster zu drehen, der vollauf überzeugt. Ich bedauere wirklich, diesen Film nicht im Kino gesehen zu haben.

Trailer

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