Das DC Extended Universe – Eine Retrospektive

Das DC Extended Universe ist tot. Je nach dem, wen man fragt, hat entweder „Justice League“ es umgebracht, oder es war von Anfang an eine Totgeburt – jedenfalls wurde es in diesem Jahr auf der Comic Con in San Diego quasi begraben. Das bedeutet dabei nicht, dass gewisse Aspekte nicht fortgesetzt werden, schließlich erwarten uns mit „Aquaman“ und „Wonder Woman: 1984“ zwei Filme, die direkt an „Wonder Woman“ und „Justice League“ anschließen. Ziehen wir doch zu Vergleichsaspekten noch einmal das Marvel Cinematic Universe heran. Zumindest bislang ist die Struktur klar: Die Avengers bzw. die Avengers-Filme stehen im Zentrum, auf sie arbeiten die anderen Filme hin, die beiden Infinity-War-Teile sind die vorläufige Kulmination. Ursprünglich sollte das DCEU ähnlich funktionieren, mit der Justice League als Gegenstück zu den Avengers. Die Saat ist gelegt: Steppenwolf ist kein Schurke, der wirklich für sich allein funktioniert, er gehört zum Kosmos der New Gods und verweist auf Darkseid. Mehr noch, in der Post-Credits-Szene von „Justice League“ wird die Legion of Doom/Injustice Gang/Injustice League angeteasert. Wegen des finanziellen Misserfolgs wird daraus aber nichts: Warner kündigte an, sich von nun an auf einzelne Filme konzentrieren zu wollen, die entweder formal an die bisherigen anknüpfen (siehe „Aquaman“ und „Wonder Woman: 1984“) oder etwas völlig Selbstständiges darstellen (in diese Kategorie fällt der Joker-Film mit Joaquin Phoenix). Zusammenkünfte, Crossover oder sonstige Großereignis sind dagegen erstmal vom Tisch.

Nebenbei bemerkt: Der Name „DC Extended Universe“ war wohl nie offiziell, hat sich aber festgesetzt, wohl auch, weil Warner sich nie die Mühe gemacht hat, das in irgendeiner Form richtig zu stellen. Gegenwärtig könnte dieses Über-Filmfranchise „Worlds of DC“ heißen, was subtil auf ein Multiversum hindeutet. Oder auch nicht. Der Einfachheit werde ich aber trotzdem weiterhin vom DCEU sprechen, einfach aus Gewohnheit.

Superman Begins – Nolans Fluch
DC ist düster und grimmig, während Marvel lustig und leichtherzig ist, nicht wahr? Ehrlich gesagt kommt mir als langjährigem Comicleser beider Verlage diese Einschätzung als ziemlich inkorrekt vor. Diese Wahrnehmung entstand in den späten 2000er-Jahren und ist primär auf diverse Verfilmungen zurückzuführen, hält einer ausgiebigeren Betrachtung aber nicht stand. Der größte ursprüngliche Unterschied findet sich in den 60ern, als die Verlage zu den Giganten der amerikanischen Comicindustrie wurden, die sie heute sind, und gerade im Fall von Marvel auch die meisten Figuren entstanden. Unter Stan Lees Ägide legte Marvel bei den Superhelden den Fokus auf die Geheimidentität und die menschlichen Aspekte, statt auf die Superkräfte und das Übermenschentum – kein DC-Held musste sich in dieser Zeit wie Spider-Man mit finanziellen Problemen oder wie die X-Men mit Außenseitertum herumschlagen. Im Verlauf der jeweiligen Verlagsgeschichte finden sich sowohl bei DC als auch bei Marvel ein gerüttelt Maß an düsteren und grimmigen Geschichten. Die Wahrnehmung von DC als „düster und erwachsen“ ist vor allem auf Chris Nolans Dark-Knight-Trilogie zurückzuführen.

Schon mehrfach hat sich gezeigt, dass Warner ein Studio ist, das gerne den einfachen Weg geht, wobei diese Mentalität in Hollywood generell weit verbreitet ist: Etwas funktioniert? Dann machen wir so lange damit weiter, bis es nicht mehr funktioniert. In diesem Fall ist es die düstere, grimmige Herangehensweise. Besonders, nachdem sich sowohl „Superman Returns“ als auch „Green Lantern“ (dieser Film hätte eigentlich den Grundstein für ein DC-Filmuniversum legen sollen) als Flops erwiesen, verließ sich Warner auf das, was in den letzten Jahren funktionierte: Eine düstere, grimmige Herangehensweise und das Mitwirken von Chris Nolan und David S. Goyer.

Diese Einstellung wirkt sich enorm auf das fertige Produkt aus, was sich besonders bei „Man of Steel“ beobachten lässt. Dieser Film möchte so sehr „Batman Begins“ sein, dass es fast schon schmerzt. Das beginnt bereits bei der Flashback-Struktur, die hier aber weit weniger gut funktioniert, weil sie zum Gimmick verkommt. In Nolans fähigen Händen arbeiteten die Flashbacks mit der Gegenwartshandlung gut zusammen und ergänzten sich thematisch. Bei Zack Snyder dagegen wirkt die Struktur beliebig und eben deshalb vorhanden, weil „Batman Begins“ es vorgemacht hat. Als Zuschauer erleben wir Folgen von Clarks Entscheidungen, bevor wir die Entscheidung nachgereicht bekommen, was erzählerisch einfach sinnlos ist, weil Clarks Charakterentwicklung auf diese Weise ziellos umher mäandert. Ständig kommt die Antwort auf dramaturgisch sinnfreie Weise vor der Frage – das geht beim Prolog los, der zwar der visuell interessanteste Teil des Films ist, aufgrund des späteren Gesprächs zwischen Clark und Jor-El aber völlig redundant wird. Dadurch, dass wir als Zuschauer Clark immer schon diverse Schritte voraus sind, werden wir von ihm als Protagonist gleichzeitig distanziert. Im Vergleich dazu stellte Nolan bei „Batman Begins“ die Frage in der Gegenwartshandlung und beantwortete sie mit einem Flashback – also genau umgekehrt.

Auch in anderen Aspekten versucht „Man of Steel“ der Dark-Knight-Trilogie nachzueifern, sei es in Bezug auf Musik, die Charakterisierung des Protagonisten (dazu später mehr) oder die Bildsprache. Zumindest ich werde bei „Man of Steel“ das Gefühl nicht los, dass Snyder seinen eigenen Regiestil zugunsten einer Nolan-Imitation wenigstens teilweise aufgibt. Filme wie „300“, „Watchmen“ oder „Sucker Punch“ waren von kräftigen, ausdrucksstarken Farben geprägt, während „Man of Steel“ diverse visuelle Eigenschaften Nolans bis ins Extrem weitertreibt – alles ist in einem ausgewaschenen graublau gehalten, zusätzlich zu völlig sinnlosem Einsatz der Shaky-Cam. Manche dieser Stilmittel wurden bereits bei „Batman v Superman: Dawn of Justice“ wieder zurückgefahren, die inhaltlichen Probleme verschärfen sich dagegen noch.

Vorlage v Adaption – Probleme bei der Charakterzeichnung
Eine der größten Stärken der Dark-Knight-Trilogie ist die Balance zwischen Vorlagentreue und Eigenständigkeit. Während die Nolan-Brüder und Goyer keine Hemmungen haben, Elemente zu verändern oder die Figuren passend zur Thematik des jeweiligen Films anzupassen, erkennt man doch fast immer noch den Kern der Figur. Mehr noch, es gelingt ihnen, Handlungselemente der Comics unterzubringen, ohne dass diese wie Fremdkörper wirken. Die Trilogie funktioniert sowohl als eigenständige Einheit als auch als Adaption. Die Filme des DCEU dagegen (primär „Man of Steel“ und „Batman v Superman“) haben dagegen ein weitaus schwierigeres Verhältnis zu den entsprechenden Quellen. Sie versuchen dabei etwas ähnliches zu bewerkstelligen wie die Dark-Knight-Trilogie, zäumen das Pferd aber von der falschen Seite her auf. Einerseits haben Goyer, Snyder und der am Drehbuch von „Batman v Superman“ beteiligte Chris Terrio keine Probleme damit, Figurencharakterisierung und sonstige Gegebenheiten im Vergleich zur Vorlage radikal zu verändern, aber andererseits wird die Vorlagenkenntnis dennoch fast schon vorausgesetzt. Eines der besten Beispiel ist Zods Tod am Ende von „Man of Steel“: Dieser wird als essentieller Moment in Supermans Entwicklung inszeniert, der Mann aus Stahl schreit klagend auf, als er seinem Widersacher den Hals umdreht. Man fragt sich, weshalb. Natürlich, der Superman, den man aus den Comics kennt, ist ein Held traditioneller Prägung mit Aversion gegen das Töten. Für die in „Man of Steel“ auftauchende Version der Figur wurde diese Geisteshaltung jedoch nie etabliert. Der Film verlässt sich darauf, dass der Zuschauer mit Superman vertraut genug ist, um von selbst darauf zu kommen. Aber wieso sollte bei all den radikalen Veränderungen, denen Superman in diesem Film unterworfen wurde, gerade der moralische Kompass identisch mit dem des „normalen“ Superman sein? Die Zerstörung, die er in Smallville und Metropolis anrichtet, während er gegen Zod und dessen Handlanger kämpft, scheint ihn kaum zu tangieren.

Mit Batman verhält es sich kaum besser. „Batman v Superman“ vertraut quasi darauf, dass man als Zuschauer zumindest mit Nolans Interpretation der Figur vertraut ist, sodass man eine Entwicklung zu einem extremeren Batman wahrnimmt. Snyder, Goyer und Terrio etablieren allerdings kaum, was den Batman dieses Films eigentlich ausmacht. Eher nebenbei wird angedeutet, Batman gehe nun härter gegen Kriminelle vor, aber was genau das bedeutet, wird nicht klar. Hat dieser Batman schon früher Kriminelle links und rechts in die Luft gejagt? Hat er jemals auf menschliches Leben Rücksicht genommen?

Unter dieser merkwürdigen Spaltung leidet sogar der titelgebende Konflikt des Films. Auch hier vertraut man darauf, dass Batman und Superman als ideologische Gegensätze wahrgenommen werden. Weil aber Snyder Superman konstant fast genauso interpretiert wie Batman, kommen beide letztendlich nur als arrogante Egomanen rüber. Einer der zentralen thematischen Konflikte, die bereits in „Man of Steel“ etablierten wurden, ist der Gegensatz zwischen Altruismus und Objektivismus. Ist Superman wegen seiner Kräfte verpflichtet, Menschen zu helfen? Gemäß dem von Ayn Rand (bekannte für Romane wie „Atlas Shrugged“ oder „The Founainhead“ sowie den anhaltenden Einfluss auf konservative und libertäre Strömungen, speziell in den USA) geprägtem Objektivismus ist er das nicht; dieser Philosophie zufolge ist niemand moralisch dazu verpflichtet, irgendjemandem zu helfen, da das höchste moralische Ziel das eigene Wohlergehen ist – Rand erhebt den Egoismus zur Tugend. Nun ist es nicht zwingend neu, dass Rand’sche Einflüsse ihren Weg in einen Konflikt zwischen Batman und Superman finden. Schon Batman in Frank Millers „The Dark Knight Returns“ zeigte, dass er durchaus vom Objektivismus geprägt ist. Superman ist hier allerdings sehr eindeutig als moralischer Gegenentwurf konzipiert. In „Batman v Superman“ sind sich beide Helden dagegen schlicht zu ähnlich, als dass der Konflikt zwischen ihnen tatsächlich funktionieren würde. Letztendlich geht es nicht um philosophische Gegensätze, auch nicht darum, was richtig oder falsch ist, es geht nur um die Egos der beiden Titelhelden. Batman fühlt sich durch Supermans Übermacht bedroht, während sich Superman letztendlich nur um einige wenige Menschen (Lois, seine Mutter) schert – man fragt sich, weshalb er überhaupt hin und wieder andere Menschen rettet. Am Ende werden die aufgeworfenen Fragen ohnehin nicht gelöst, noch nicht einmal bearbeitet; nachdem Batman herausfindet, dass seine und Supermans Mutter denselben Namen haben, sind sie plötzlich die besten Freunde. Gerade bei Superman führt der Einfluss von Ayn Rands Werken zu einer merkwürdigen Persönlichkeitsspaltung: Einerseits wird Superman überdeutlich als Jesus-Metapher inszeniert und soll von seinem Vermächtnis aus den Comics und vorherigen Adaptionen profitieren, in denen er der Inbegriff des Altruismus ist, andererseits ist seine Weltsicht vom Objektivismus geprägt.

Korrekturversuche
Die verbliebenen drei Filme des DCEU können im Großen und Ganzen als Reaktion auf die Rezeption von „Batman v Superman“ betrachtete werden. Von einer kleinen Gruppe lautstarker Fans, die der Meinung sind, genau so müsse ein DC-Film sein, einmal abgesehen, war die Reaktion bekanntermaßen äußerst negativ. „Batman v Superman“ ist, was im Fandom gerne mit Phrasen wie „grim dark“ oder, um den TV-Tropes-Jargon zu bemühne, „darkness induced audience apathy“ beschrieben wird. Als Korrekturversuch funktioniert „Wonder Woman“ noch am besten, da die von Gal Gadot dargestellte Amazone das Element des Films war, das mit Abstand am Besten aufgenommen wurde – mit „Wonder Woman“ hat Warner dem Publikum nicht nur mehr von dem gegeben, was es wollte, das Studio ließ Patty Jenkins auch verhältnismäßig freie Hand und ermöglichte es sogar, den Film vom DCEU losgelöst zu genießen. Mehr noch, „Wonder Woman“ gelingt es, einen eigenen Ton zu etablieren, der vom Zynismus der Snyder-Filme weit entfernt ist, sich aber nicht der MCU-Formel bedient und trotz allem gerade noch so im selben Universum spielen kann wie „Batman v Superman“. All das lässt sich über „Suicide Squad“ leider nicht sagen.

David Ayers „Suicide Squad“ ist ein wunderschönes Beispiel für den panischen Versuch eines Studios, einen Film zu retten; hier wurden genau die Fehler begangen, die „Wonder Woman“ später erfreulicherweise vermeiden konnte. Mit „Suicide Squad“ versuchte das Studio, ein DC-Gegenstück zu Marvels „Guardians of the Galaxy“ zu schaffen, was sich schon allein an der Art und Weise zeigt, wie populäre Songs im Film untergebracht wurden. Doch wo die Musikplatzierung in „Guardians“ wirklich Teil der Narrative, wirkt sie in „Suicide Squad“ bestenfalls plakativ und amateurhaft. Viel schwerer wiegt jedoch der Umstand, dass das Schurken-Team, gerade im Vergleich zu Batman und Superman, wie sie in Snyders Filmen präsentiert werden, zahnlos und zu gutmütig daherkommt – eben eher wie die Guardians denn eine tatsächlich aus Superschurken bestehende Gruppe. Hinzu kommen eine völlig banale Schurkin, eine fürchterliche narrative Struktur und Voilá, fertig ist der Totalausfall.

Mit „Justice League“ hat Warner dann endgültig das ins Kino gebracht, was alle befürchteten: Einen Abklatsch von „The Avengers“. Die Hintergründe um Zack Snyders Ausstieg nach dem Trauerfall in der Familie, Joss Whedons Übernahme und das Verlangen der Snyder-Fans nach einem ursprünglichen Cut, der vielleicht oder auch nicht existiert, je nach dem, wen man fragt, sollte ja nur allzu bekannt sein. Auch von Snyders ursprünglichen Plänen für die Liga schwirren durch’s Internet, denen zufolge die Mitglieder der Justice League alle psychisch und mental völlig kaputt sein sollten – man könnte fast meinen, Snyder hätte noch einmal „Watchmen“ drehen wollen. Wie dem auch sei, die fertige Version von „Justice League“ ist in erster Linie belanglos, eine mindere Version der Avengers, bedingt durch den panischen Versuch der Kurskorrektur Warners. Man merkt, dass das Studio gerade bei Batman und Superman versucht, die traditionelle Charakterisierung aus den Comics umzusetzen, aber wenn man das einerseits nur mithilfe von Nachdrehs tut und es andererseits gravierende Löcher zwischen diesem und den vorhergegangenen Filmen gibt, funktioniert das einfach nicht.

Quo Vadis, DCEU?

Wie bereits am Anfang erwähnt scheint Warner vom Konzept „Shared Universe“ wieder abzuweichen. Formal setzen „Wonder Woman: 1984“ und „Aquaman“ das DCEU fort, werden sich aber auf den jeweiligen Titelhelden konzentrieren und das größere DC-Universum außen vorlassen, zumindest nach dem, was man so hört. „Shazam“, dessen Trailer ebenfalls auf der San-Diego-Comic-Con vorgestellt wurde, scheint interessanterweise ebenfalls im DCEU zu spielen, obwohl das tonal noch weniger passt als „Justice League“ und die Grenze zur Selbstparodie überschreitet.

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10 Gedanken zu “Das DC Extended Universe – Eine Retrospektive

    1. Danke, freut mich. Ja, ohne mein jahrelanges Bat- und Justice-League-Fandom würde ich mich wahrscheinlich auch nicht durch diese Sache quälen. Wobei es natürlich eine interessante Fallstudie ist: Wie baue ich mein Filmuniversum NICHT auf. 😉

    1. Um den großen J. Jonah Jameson zu zitieren: „Crap, crap, mega crap.“ Sieht für mich aus, als hätten sie das ganze Budget für Robins Kostüm verbraten und dann für den Rest des Teams nichts mehr übrig gehabt. Und wer ist denn auf die Idee gekommen, die Titans grim-dark zu machen? Und sollte Dove nicht eigentlich pazifistisch eingestellt sein? Ich bin ja nun wirklich nicht der größte Fan der Animationsserie, aber wenn die Realserie das hält, was der Trailer verspricht, schaue ich mir dann doch lieber noch mal die Animationsserie an.

      1. Oberstümper Akiva Goldsman steckt hinter der Serie und das Talent-Vakuum Brendon Thwaites spielt die Hauptrolle. Wer dafür gehypt ist, muss dringend aufwachen!

      1. Vielleicht versauen sie es weiterhin, was die Qualität angeht (allerdings freue ich mich aufgrund des Regisseur auf Aquaman), aber am wichtigsten sind denen eh nur die Einspielergebnisse. Und solange die stimmen, ist ihnen alles andere egal.

  1. Zustimmung in allen Punkten … ich war während des Lesens die ganze Zeit am Nicken. 🙂 Trotzdem verstehe ich nicht wie man es nur so verkacken konnte wie beim DCEU? Wurde DC von dem eigenen Erfolg mit Nolans Batman-Filmen so überrascht oder vom Erfolg des MCU? Wie konnten die nur alle so an DC vorbeirauschen. Auch von zack Synders Umsetzungen war ich sehr negativ überrascht – bei der Martha-Szene haben im Kino alle gelacht, weil es so lächerlich war genau wie die Fortsetzung der Materialschlacht, nach der sich für meinen Geschmack auch Justice League anfühlt. Obwohl sie auch einiges versuchen zu kitten, indem sie eine so sympathische und nicht zu zarte Wonder Woman, dafür aber einen Aquaman bringen, der etwas mehr Grit hat. Also ein paar zeichen der Zeit hören sie ja doch ..

    Suicide Squad wurde ja in der bereiten Öffentlichkeit erstaunlich gehypt. Als ich den Film (tatsächlich erst vor Kurzem) dann gesehen habe, musste ich mich fragen warum bei einer so banalen Story …

    1. Meine Theorie ist, dass Warner das Verständnis für das hauseigene Superheldenuniversum genauso fehlt wie ein tatsächlicher, eigener Plan, es zu adaptieren. Sie schauen, was schon mal funktioniert – das wären die Dark-Knight-Filme und das Shared Universe des MCU. Also versuchen sie beides relativ halbhherzig zu kombinieren, um möglichst schnell ans Ziel zu kommen. Das Ergebnis kennen wir ja 😉

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