Media Monday 355

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When I found you, I saw what old masters live to see: raw, untamed power…and beyond that, something truly special. The potential of your bloodline: a new Media Monday.

1. Jüngst habe ich ____ für begeistern können und ____ .
Ist mir in letzter Zeit leider nicht gelungen.

2. Geht es um das Thema Entenhausen habe ich sehr spezifische Vorstellungen und eine sehr negative Einstellung zu allen Geschichten, die nicht von Carl Barks oder Don Rosa stammen.

3. Spiele-Verfilmungen sind mit wenigen Ausnahmen fast durchweg mäßig bis saumäßig. Und selbst die besten sind selten mehr als unterhaltsam.

4. „Repo: The Genetic Opera“ muss man auch echt in der richtigen Stimmung „entdecken“, denn sonst kann dieses Musical eher abschreckend wirken.

5. Wenn bei mir mal ein Spiel auf den Tisch kommt, dann ist das zum Beispiel der Fantasy-Klassiker „Talisman“.

6. Diese ganze Euphorie bezüglich des nächsten Marvel- und des nächsten Star Wars-Films kann ich schon nachvollziehen. Auf „Infinity War“ freue ich mich ziemlich und habe nach zwei gelungenen Captain-America-Filmen der Russos hohe Erwartungen, bei „Solo“ bleibe ich eher skeptisch. Aber John Powell schreibt die Musik, allein das ist Grund zur Freude.

7. Zuletzt habe ich mal wieder die erste Staffel „Game of Thrones“ gesehen und das war noch immer so grandios wie früher, kein Vergleich zu den späteren und weitaus schwächeren Staffeln (looking at you, Season 5).

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4 Gedanken zu “Media Monday 355

    1. Jein, ich bin vor allem Fan von Don Rosas (und damit auch Carl Barks‘) Version von Entenhausen. Mit den Lustigen Taschenbüchern kann ich beispielsweise kaum etwas anfangen, obwohl ich da als Kind natürlich einiges gelesen habe.

      1. Was ist das für eine Version? Nicht mehr so lustig?
        Ich kenne nur das normale Entenhausen.
        Von den Figuren her, ist mir eh Darkwing Duck der Liebste 🙂 🙂

      2. Nun, Carl Barks ist praktisch der Vater von Entenhausen. Als Trickfilmzeichner war er an der Erfindung von Tick, Trick und Track beteiligt und ab den 40ern hat er Comics für Disney geschrieben und u.a. Dagobert, Daniel Düsentrieb, die Panzerknacker, Gundel Gaukeley usw. erfunden. Don Rosa war lebenslang Fan von Carl Barks und hat in 80ern angefangen, für Disney Comics zu zeichnen und zu schreiben. Dabei hat er nur Comics von Barks als seinen persönlichen Kanon akzeptiert und sich immer sehr stark auf sie bezogen. Für Don Rosa (und seine Fans) spielen alle Duck-Comics beispielsweise in den 50ern, damit die Barks-Geschichten, die in den 50ern verfasst wurden, funktionieren und Dagobert etwa beim Goldrausch am Klondike mitgemacht haben kann. Don Rosa hat in den 90ern mit „Onkel Dagobert: Sein Leben, seine Milliarden“ auch eine zwölfteilige Biographie für Dagobert verfasst, die für mich persönlich das definitive Enten-Werk ist und die ich wirklich jedem ans Herz legen kann – einer meiner absoluten Lieblingscomics.
        Stilistisch unterscheidet sich Don Rosas Werk schon stärker vom stereotypischen Entencomic: Die Comics sind nicht unbedingt weniger lustig, aber anders – trockener, sarkastischer, anarchischer, erwachsener, hintergründiger. Don Rosa liebt es zum Beispiel auch, Geschichten auf historischen Begebenheiten aufzubauen, massive Recherche zu betreiben oder auf alte Filme anzuspielen. Leider hat er wegen eines Augenleidens und Schwierigkeiten mit Disney seit 2002 keine Comics mehr gemacht, und trotzdem ist immer noch einer der beliebtesten lebenden Entenzeichner und seine Werke werden konstant neu aufgelegt.

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