Aktuell: Erster Teaser-Trailer zu „Rogue One“


Die Idee von Spin-off-Filmen im Star-Wars-Universum finde ich toll: Wie das alte EU bewiesen hat, kann man in der weit weit entfernten Galaxis viele tolle Geschichten erzählen. Die bisher angekündigten Filme finde ich dagegen ein wenig unkreativ. Ein Han-Solo-Film müsste wegen mir nun nicht unbedingt sein, und auch ein Boba-Fett-Film (sollte es tatsächlich einer werden) ist für mich jetzt nicht das Nonplusultra. Die Ausnahme ist der erste dieser angekündigten Filme, der bereits dieses Jahr in die Kinos kommt und dessen ersten Teaser-Trailer wir heute bestaunen durften. „Rogue One: A Star Wars Story“ erzählt die Geschichte, wie die Rebellen die Pläne des ersten Todessterns erbeuten. Das ist zugegebenermaßen eine Geschichte, die im EU schon häufig erzählt wurde, die aber dennoch mehr Potential bietet als Spin-offs zu bekannten Figuren. Hier bietet sich die Chance auf neue, interessante Charaktere und Ereignisse. Und der Trailer bestätigt dieses Potential: Das sieht für mich fabelhaft aus. Felicity Jones, die sich hier als Jyn Erso vorstellt, wirkt sofort sympathisch und scheint mir eine Protagonistin zu sein, der ich hoffentlich gern folge, die auch mal ein wenig härter zupackt und die „Rebellion“ sehr wörtlich nimmt.

Auch sonst gibt es im Teaser viel zu entdecken, das Freude bereitet. So weit sich das sagen lässt, wirkt das OT-Setting sehr natürlich und passend, ohne erzwungen oder altbacken herüberzukommen. Wir sehen Mon Mothma, die wir in „Die Rache der Sith“ von Genevieve O’Reilly gespielt wird – sehr schön, Kontinuität UND Prequel-Einfluss. Ben Mendelsohn als Imperialer in weißer Uniform mit Umhang könnte auf einen Großadmiral hindeuten. Forest Withacker (immer gut) als Kriegsherr? Die imperiale Ehrengarde und jemand in Robe, der niederkniet? Ein Gastauftritt von Vader wurde ja bereits mehr oder weniger bestätigt, noch lieber würde ich allerdings sehen, wie Ian McDiamird als Darth Sidious/Imperator Palpatine zurückkehrt. Oh, und die Musik: Eine Klavierversion des Machtthemas am Anfang, und am Ende das Machtthema und den Imperialen Marsch im Kontrapunkt. Herrlich. Gänsehauterregend. Hoffentlich deutet das darauf hin, dass Alexandre Desplat sich dieser Themen auch im Film bedienen wird. Es muss nicht exzessiv sein, aber der Imperiale Marsch oder die Rebellenfanfare im richtigen Kontext könnten Wunder wirken. Das CGI ist vielleicht noch ein wenig verbesserungswürdig (die Effekte sind mit Sicherheit noch nicht alle fertig), aber insgesamt: Consider me hyped!