Media Monday 170

media-monday-170 (1)
Das Entbergen des Media Monday ist ein herausforderndes.

1. Joe Quesada hat mit „One More Day“ sämtliche Sympathien bei mir verspielt, weil diese Geschichte Spider-Man im Grunde ruiniert hat.

2. ______ war mir einfach zu abstrus, so dass ______ .
Eigentlich mag ich abstruse Sachen.

3. Niemals könnte ich ein schlechtes Wort über ______ verlieren, schließlich ______ .
Gibt es eigentlich nicht. Irgendetwas kann man immer kritisieren. Bei aller Bewunderung sollte man doch immer noch aufpassen, dass man nicht zu sehr verklärt.

4. „Sein und Zeit“ hat mich schon vom (Schreib)Stil her nicht begeistern können, denn gegen das, was Martin Heidegger da verfasst hat, ist das „Silmarillion“ geradezu leichte Lektüre.

5. Von Howard Porter hört man auch nichts mehr. Schade, schließlich hat er meine Lieblingsinkarnation der Justice League gezeichnet.

6. ______ habe ich ganz frisch für mich entdeckt und muss sagen, dass ______ .
In letzter Zeit gab es eigentlich keine Nennenswerten Neuentdeckungen.

7. Zuletzt gelesen habe ich viele historische Werke über Frauen in der Wissenschaft und das war zwar durchaus interessant, aber ich bin dann doch froh, wenn die aktuelle Hausarbeit endlich weg ist.

Media Monday 169

media-monday-169
Media Monday comes in a little glas vile…

1. „Smaugs Einöde“ ist ein erschreckend schwacher Film, wenn man berücksichtigt, dass mich jeder andere von PJs Mittelerde-Filmen in Begeisterung versetzt hat.

2. Jüngst habe ich nach vielen Jahren einmal wieder „Amadeus“ gesehen und muss sagen, dass immer noch ein verdammt genialer Film ist.

3. „The Walking Dead“ ist eine dieser Serien, die ich mir schon längst angesehen hätte, wenn ich nur mehr Zeit hätte.

4. Für meine private (Medien-)Sammlung möchte ich unbedingt ______ .
Das würde jetzt den Rahmen sprengen, weil ich ein wahnsinniger Sammler bin.

5. Ein völlig zu Unrecht viel zu unbekannter Romanheld ist Lord Rutvhen, war er doch erste adelige Literaturvampir und Wegbereiter aller Vampire von Dracula bis zu Lestat de Lioncourt. Gut, er ist eigentlich ein Novellenheld, aber trotzdem.

6. „Inglorious Basterds“ hätte genauso gut ein Theaterstück sein können, denn viele Szenen bestehen aus kammerspielartigen Dialogen. Mit dem fünften Kapitel hätte es vielleicht nicht so gut funktioniert, aber viele andere Teile des Films hätten sich auch gut auf der Bühne gemacht.

7. Zuletzt gelesen habe ich diverse Spider-Man-Comics und die waren ziemlich gut, weil u.a. Klassiker wie „Spider-Man: Blue“ darunter waren.

Catching Fire

catching fire
Story: Katniss (Jennifer Lawrence) mag der Arena entkommen sein, doch die Hungerspiele sind für sie nicht vorbei. Nicht nur wird sie von Alpträumen und Angstattacken geplagt, sie muss sich auch, zusammen mit ihrem Mit-Sieger Peeta (Josh Hutcherson) auf eine Siegertour begeben. Im Vorfeld erhält sie allerdings Besuch von Präsident Snow (Donald Sutherland), der ihr klar macht, wie wichtig es ist, Panem zu zeigen, dass die Aktion, mit der sie die Hungerspiele gewonnen hat, lediglich aus Liebe geschah und nicht aus Willen zur Rebellion. Denn in den Distrikten kriselt es, wie Katniss während der Siegertour selbst bemerkt. Leider erweisen sich ihre Bemühungen als nicht ausreichend und Snow beschließt, sich der Sieger der Hungerspiele zu entledigen: Bei den nächsten Spielen müssen die Sieger gegeneinander antreten. Im Klartext bedeutet das: Katniss und Peeta müssen wieder in die Arena…

Kritik: Ironischerweise ist die größte Schwäche von „Catching Fire“ auch die größte Stärke. Denn im Grunde macht dieses Sequel etwas, das eine gute Fortsetzung gerade nicht machen sollte: Sie wiederholt den Plot des Vorgängers. Es gibt neue Hungerspiele, in der ersten Hälfte des Films wird wieder alles dafür vorbereitet, wir haben erneut eine Parade der Tribute, Interviews mit Caesar Flickerman (Stanley Tucci) und schließlich geht’s ab in die Arena. Eine Stärke ist es, weil „Catching Fire“ das alles weitaus interessanter inszeniert und dabei auch gleich noch einige der Schwächen des Vorgängers (etwa die nervige Shaky-Cam) ausmerzt. Aber der Reihe nach.
Trotz des Erfolgs von „The Hunger Games“ entschied sich Regisseur Gary Ross dazu, die Filmreihe zu verlassen, sodass man seinen Nachfolger Francis Lawrence (nicht verwandt mit der Hauptdarstellerin) nicht nur für „Catching Fire“, sondern auch gleich für „Mockingjay“ (welches, ganz in bester Harry-Potter-Tradition, in zwei Teilen adaptiert wird) anheuerte.
Mehr noch als „The Hunger Games“ ist „Catching Fire“ nicht einfach nur eine gelungene Verfilmung der Vorlage, Lawrence schafft es sogar, diese noch zu verbessern. Zwar fallen nach wie vor einige durchaus wichtige Details unter den Tisch (die Bedeutung des Mockingjay sollte jetzt langsam erklärt werden), aber ansonsten finde ich die leichte Fokusverschiebung sehr willkommen. Während im Roman Gale (Liam Hemsworth) und Katniss‘ Zerrissenheit zwischen ihm und Peeta eine größere Rolle spielt, wurde dieser Handlungsstrang im Film glücklicherweise reduziert – wir hatten in letzter Zeit nun wirklich genug Dreiecksgeschichten, und darüber hinaus ist Gale einfach nicht interessant. Gerade die Distrik-12-Abschnitte des Romans ziehen sich mitunter etwas, diese zu beschneiden war eine hervorragende Idee. Stattdessen bekommen wir, wie schon im ersten Film, mehr von den Hintergründen zu sehen und verlassen Katniss‘ Perspektive des Öfteren. Das bedeutet vor allem, dass es mehr von Präsident Snow und Plutarch Heavensbee (Philip Seymour Hoffman) zu sehen gibt, was ebenfalls nützlich ist, sind die beiden doch zwei der interessantesten Figuren der Filmreihe.
Alles in Allem ist „Catching Fire“ um einiges politischer als noch der erste Teil, die Ereignisse können besser in Zusammenhang gebracht werden und es zeigt sich ein besseres Gesamtbild. Darüber hinaus sind selbst die Elemente, die aus „The Hunger Games“ wiederverwendet werden, schlicht interessanter. Gerade die neuen Tribute – jedes von ihnen hat ja bereits einmal die Hungerspiele gewonnen – sind um so Vieles markanter als ihre zum größten Teil ziemlich blassen Gegenstücke aus dem Vorgänger; besonders Finnick (Sam Claflin), Beetee (Jeffrey Wright) und Johanna (Jena Malone) sind hier zu nennen. Und apropos Neuzugänge, gerade bei diesen zeigt sich, dass „Catching Fire“ schauspielerisch einfach besser ist als der Vorgänger.
Ähnliches lässt sich auch über die neue Arena sagen. Wie schon im ersten Film ist auch hier die zweite Hälfte, in der die eigentlichen Spiele thematisiert werden, die schwächere, aber gerade im Vergleich zu der doch recht uninteressanten Wald-Arena des ersten Films ist die Dschungel-Uhr sehr viel spannender, auch gibt es mehr charakterliche Interaktion und vor allem zieht es sich nicht so. Die Spiele im zweiten Teil sind weit stringenter mit einem eindeutigeren Ziel, was ihnen sehr gut tut.
Fazit: Gelungener zweiter Teil, der nicht nur „The Hunger Games“ übertrifft, sondern auch die Buchvorlage.

Trailer

Siehe auch:
The Hunger Games

Media Monday 168

media-monday-168
Media Monday Schtonk!

1. „The Social Network“ war mir persönlich deutlich zu langatmig, weil die Figuren es einfach nicht geschafft haben, dass ich mich für sie interessiere.

2. Fragwürdige Moral kann gut oder schlecht sein. Eine Figur mit fragwürdiger Moral kann sehr interessant sein. Ein Werk, das auf moralisch fragwürdigen Ansichten basiert, ist meistens nicht so toll. Wobei moralische Fragwürdigkeit freilich eine ziemlich relative Eigenschaft ist

3. ______ würde ich schon aus Prinzip nicht schauen/lesen, denn ______ .
Ich bemühe mich normalerweise, keine so pauschalen Einschränkungen zu machen, aber bei Doku-Sopas, Scripted Reality u.ä. mache ich eine Ausnahme.

4. Will man mir so richtigen Ekel verursachen in einem Film, gibt es nichts effektiveres als Vampire in der Sonne glitzern zu lassen, denn das ist wirklich brechreizerregend.

5. Helden der Kindheit: Für mich wird es nie einen besseren Superhelden geben als Batman, schließlich ist mein erster Comic ein Batman-Comic.

6. Warum gibt eigentlich nicht mehr Romane, die sich ______ .
Fällt mir gerade spontan nichts ein.

7. Zuletzt gesehen habe ich „Grand Budapest Hotel“ und das war auch beim zweiten Mal noch toll, weil der Film einfach herrlich schräg ist.

Guardians of the Galaxy

guardians
Story: Als Kind wurde Peter Quill (Chris Pratt) von Aliens entführt. Nun nennt er sich Star Lord und ist so etwas wie ein Gelegenheitsgauner. Eher zufällig gelangt er in den Besitz eines mysteriösen Artefakts, und damit beginnen die Schwierigkeiten, denn der Kree-Extremist Ronan (Lee Pace) ist hinter besagtem Artefakt her, um eine planetare Zivilisation auszulöschen. Um Ronan aufhalten zu können, muss sich Star Lord mit diversen anderen Outlaws, nämlich der Assassine Gamora (Zoe Saldana), dem genetisch manipulierten Waschbären Rocket Raccoon (Bradley Cooper), dem lebenden Baum Groot (Vin Diesel) und Drax (Dave Bautista), der noch eine offene Rechnung mit Ronan hat, verbünden…

Kritik: „Guardians of the Galaxy“ ist ein interessanter Film, da er sich einerseits sehr von den anderen MCU-Filmen unterscheidet, es aber andererseits trotzdem sehr viele Gemeinsamkeiten gibt.
Die Unterschiede finden sich vor allem bei der grundsätzlichen Konzipierung. Alle bisherigen Filme der Marvel Studios waren immerhin noch im weitesten Sinne Superheldenstreifen, die das Grundmuster zwar sehr weit dehnten und mit anderen Genres (von Fantasy/Sci-Fi über Spionage-Thriller bis Weltkriegsaction) spielten, das Ganze aber dennoch im Superheldenrahmen inszenierten. „Guardians“ dagegen basiert nicht nur auf einer Comicserie, die so obskur ist, dass ich vor der Ankündigung des Films praktisch nichts darüber wusste (und das will schon was heißen), es ist auch nicht mehr wirklich ein Superheldenfilm, nicht einmal mehr im weiteren Sinne. Die Werke, die Regisseur/Drehbuchautor James Gunn und Co-Autorin Nicole Perlman inspirierten, lassen sich ziemlich leicht ausmachen: Die Star-Wars-OT, J. J. Abrams‘ Star-Trek-Filme und Joss Whedons „Firefly“.
Zwar nenne ich immer noch keinen Guardians-Comic mein Eigen (weswegen ich auch nicht sagen kann, ob die Adaption vorlagengetreu ist), aber ein wenig recherchiert habe ich trotzdem, darum kurz ein paar Worte zur Comicserie gleichen Namens: Die Guardians of the Galaxy traten 1969 zum ersten Mal auf und waren ein Superheldenteam aus dem 30. Jahrhundert und haben mit dem hier zu rezensierenden Film noch gar nichts zu tun. 2008 gab es ein Revival der Serie mit einem neuen Guardians-Team, und auf dieser Serie basiert auch die Leinwandadaption.
Die Umsetzung des Ganzen ist dann allerdings wieder recht typisch für die Marvel Studios, mit den gewohnten Schwächen und Stärken. Wie bei so vielen anderen MCU-Produktionen ist der Plot nicht besonders elaboriert, um es milde auszudrücken. „Guardians“ folgt einem relativ üblichen Schema: Bösewicht sucht weltenzerstörendes MacGuffin, Helden schaffen es nicht zu verhindern, dass es dem Bösewicht in die Hände fällt, Bösewicht wird mächtiger und muss aufgehalten werden. Und apropos Bösewicht: Ronan der Ankläger ist ziemlich langweilig und hat eine Motivation, die dünner ist als Papier, von seinem Hintergrund ganz zu schweigen. Das ist eigentlich ziemlich schade, denn ich denke, Lee Pace wäre durchaus in der Lage gewesen, einen interessanten Schurken zu spielen, aber es gibt einfach fast nichts, mit dem er arbeiten könnte. Statt Handlung und Schurken stehen eindeutig die titelgebenden Charaktere im Vordergrund. Ganz ähnlich wie bei „The Avengers“ geht es oftmals eher darum, die Figuren in eine bestimmte Situation zu bringen und sie darauf und aufeinander reagieren zu lassen. Und wie schon bei „The Avengers“ funktioniert dieses Konzept wegen der sorgfältig und liebenswert konzipierten Figuren und der hervorragend aufgelegten Schauspieler blendend. Das gilt durchweg für die gesamte Besatzung der Guardians, die alle sehr schräg, sehr individuell, sehr authentisch und sehr gelungen sind. Wer hätte gedacht, dass die Freundschaft zwischen einem Baum mit Hodor-Syndrom und einem sprechenden Waschbären so berührend sein könnte? „Guardians of the Galaxy“ ist ein Film, bei dem die Handlung nicht wirklich wichtig ist, was den Film gut macht sind die Charaktere und ihre Interaktion, zusätzlich zur wunderbar gestalteten Filmwelt (es gibt viel zu sehen, James Gunn geizt nicht mit Schauwerten), den schrägen Einfällen, der kreativen Action und natürlich dem selbstironischen Humor und den Dialogen. Wie so oft gilt: Der Weg ist das Ziel.
Zum Schluss noch ein Wort zum Platz dieses Films im Gesamtkontext des MCU: Vorerst wirkt er relativ selbständig, es gibt keine Gastauftritte von Iron Man oder Thor und auch keine offensichtlichen Rückbezüge. Wer halbwegs gut bei „The Avengers“ und „Thor: The Dark World“ aufgepasst hat, wird Thanos (Josh Brolin) und den Collector (Benicio del Toro) wiedererkannt haben. Beide absolvieren auch in diesem Film nur Gastauftritte und werden wohl erst in „The Avengers 3“ (und eventuell den vorausgehenden Phase-3-Filmen) wirklich wichtig werden. Wer darüber hinaus fähig ist, eins und eins zusammenzuzählen, könnte gemerkt haben, dass der Tesserakt und der Äther wohl ebenfalls Infinity-Steine sind und sich fragen, was wohl passiert, wenn man alle zusammenführt.
Fazit: Extrem spaßiger Sci-Fi-Streifen mit recht schwachem Plot und Schurken, aber grandiosen Charakteren, toller Action und herrlichem Humor.

Trailer

Siehe auch:
The Avengers
Thor: The Dark World

Media Monday 167

media-monday-167
Media Monady today, Media Monday tomorrow, Media Monday forever.

1. Ich hoffe ja ein bisschen auf ein Revival der Hellraiser-Filme, denn da gibt es noch massig Potential – natürlich sollte man jemand Fähiges ranlassen. Meine Wahl für Pinhead, falls Doug Bradley nicht mehr kann/will (er ist immerhin auch nicht mehr der Jüngste): Benedict Cumberbatch. Meines Wissens nach tüftelt Clive Barker sogar gerade etwas in diese Richtung aus, aber nichts Genaues weiß man nicht.

2. Urlaubs- oder Strandlektüre kann für mich alles sein.

3. Die unglaubwürdigste Entwicklung einer Figur ______ .
Alle Figuren in „Deathly Hallows“.

4. John Williams grandiose Leitmotivtapete ist unverzichtbar für einen guten Star-Wars-Film. Selbst wenn für die Spin-offs andere Komponisten eingesetzt werden, sollten sie die Themen des Maestros hin und wieder zitieren, so wie es auch schon in den Spielen gemacht wird.

5. Roboter (bzw. Replikanten) könnten bald noch prominenter im Kino sein, denn Ridley Scott plant einen zweiten Blade-Runner-Film.

6. Der Pate ist gerade deshalb ein so toller Gangsterfilm, weil die Figuren trotz allem noch menschlich und sympathisch wirken. Nicht, dass „Scarface“ ein schlechter Film wäre, aber Tony Montana fand ich als Protagonist recht grenzwertig und auch weniger interessant als Michael Corleone. Irgendwie ein wenig paradox, nicht wahr?

7. Zuletzt gesehen habe ich „Catching Fire“ und das war rezensionswürdig, weshalb ich jetzt auch nicht mehr hier darüber schreiben werde, sondern auf meinen bald kommenden Artikel verweise.

Hemators Lieblingszitate

Es hagelt Blogstöckchen: Von der singenden Lehrerin wurden die zehn besten Filmzitate gefordert und Wortman hätte gerne die zehn besten Serienzitate.
Nun denn, nichts leichter als das, bin ich doch ein Fan von Zitaten und nerve meine Umwelt gerne und oft mit ihnen. Aus Rationalitätsgründen packe ich beide Listen einfach zusammen. Und damit es nicht zu langweilig wird, gibt es nur ein Zitat pro Film/Filmreihe/Serie, denn sonst wäre diese Liste mit Zitaten aus HdR, SW und GoT sehr schnell voll. Die Ordnung ist ziemlich willkürlich, da ich mich mit einer Reihenfolge sehr schwer tue. Nun denn, ans Werk:

Meine zehn liebsten Filmzitate:

„For Frodo“ (Aragorn in „Die Rückkehr des Königs“)
Diese Stelle in „Die Rückkehr des Königs“ markiert die Pflichterfüllung der Gemeinschaft, und Aragorn wählt die perfekten Worte dafür. Ich mag auch seine Rede vor dem Schwarzen Tor sehr gerne, aber mit nur zwei Worten schafft er es, hier noch so viel mehr zu sagen.

„Long live the King.“ (Scar in „Der König der Löwen“)
Ein Disney-Schurke, der sein Ziel erreicht, ist immer schön für mich (wenn auch nur zeitweilig). In keiner Szene zeigt sich so wunderbar, wie sehr Jeremy Irons dafür sorgt, dass Scar funktioniert. Macht auch in der deutschen Version mit Thomas Fritsch einiges her.

„In order to ensure our security and continuing stability, the Republic will be reorganized into the first Galactic Empire, for a safe and secure society.“ (Darth Sidious in „Die Rache der Sith“)
Nur ein Zitat aus Star Wars auszuwählen selbst ist verdammt schwierig, es gibt derartig viele ikonische. Ich habe mich aber für eines entschieden, dass nicht ganz so ikonisch ist, dafür aber von meiner Lieblingsfigur kommt und einen Wendepunkt markiert.

„Why so serious?“ (Der Joker in „The Dark Knight“)
Ja, das ist der Postersatz des Jokers. Auch hier gibt es viele Zitate, die man hätte wählen können, dieses Mal habe ich mich fürs Offensichtliche entschieden.

„Fascinating.“ (Spock in „Star Trek“)
Welcher ST-Film? Alle, in denen Spock auftaucht. Das hätte natürlich auch bei den Serienzitaten landen können, aber mein Zugang zu Star Trek erfolgt in erster Linie über die Filme.

„There is no good and evil, there is only power, and those too weak to seek it.“ (Lord Voldemort in „Harry Potter und der Stein der Weisen“)
Im Roman kommt es zwar auch vor, dort sagt es aber Quirell. Ich finde es gut, dass es im Film, vom Dunklen Lord selbst kommt, denn es ist nun einmal die Grundlage seines Denkens und sagt sehr viel über die Figur aus.

„Do I look like someone who cares what God thinks.“ (Pinhead in „Hellraiser: Bloodline“)
Diesen Satz werde ich bringen, sollten mich mal Zeugen Jehovas ansprechen. Ich muss allerdings noch an meiner Doug-Bradley-Stimme arbeiten.

„Oh, this is much better. Costume’s a bit much… so tight. But the confidence, I can feel the righteousness surging. Hey, you wanna have a rousing discussion about truth,honor, patriotism? God bless America…“ (Loki in „Thor: The Dark World)
Braucht wirklich keine Erläuterung, oder?

You are a god among insects. Never let anyone tell you different. (Magneto in „X2: X-Men United“)
Magneto schafft es doch immer wieder, die richtigen Worte zu finden. Und Sir Ian McKellen trifft immer genau den richtigen Ton.

„A census taker once tried to test me. I ate his liver with some fava beans and a nice chianti.“ (Hannibal Lecter in „Das Schweigen der Lämmer“)
Zu ikonisch, um es auszulassen.

Meine zehn liebsten Serienzitate:

„Anderson, don’t talk out loud, you lower the IQ of the whole street.“ (Sherlock Holmes in „Sherlock“)
Der gute Sherlock lässt so viele wunderbar kreative Beleidigungen los, da fällt es wirklich schwer, eine auszuwählen. Aber ich hatte schon immer eine Schwäche für dieses Exemplar aus der ersten Folge der ersten Staffel.

„The Battle is over. We have won.“ (Tywin Lannister in „Game of Thrones“)
Bei GoT wird meistens Tyrion zitiert (und das aus gutem Grund). Da Tywin allerdings das ist, was in der Serie einem bösen Mastermind am nächsten kommt, ist er meine Lieblingsfigur. Außerdem liebe ich die Finale Szene von „Blackwater“ – in meinen Augen nach wie vor die beste Folge der gesamten Serie.

„I am vengeance. I am the night. I am Batman.“ (Batman in „Batman: The Animated Series“)
Kevin Conroys Vorzeigesatz als Batman.

„I am many things, Kal-El, but here, I am God.“ (Darkseid in „Superman: The Animated Series“)
Im grandiosen Abschluss der Serie muss Superman lernen, dass Darkseid mehr ist als nur ein Despot, und dass er Apokolips nicht einfach so befreien kann, in dem er Darkseid verprügelt.

Bazinga! (Sheldon Cooper in „The Big Bang Theory“)
Was auch sonst?

„You are a thief. A foolish, incompetent thief. But we will treat your foolishness as some species of loyalty.“ (Caesar in „Rome“)
Ciarán Hinds ist mit Abstand mein Lieblings-Caesar, weil er genau die richtige Mischung aus Intelligenz, Charisma und Witz mitbringt – was sich besonders an Zitaten wie diesem zeigt.

„D’oh!“ (Homer Simpson in „Die Simpsons“)
In allen Lebenslagen anwendbar. Ebenso gut: Das deutsche kurze „Nein!“

„The same thing we do every night, Pinky—try to take over the world!“ (Brain in „Pinky und der Brain“)
Die Standardantwort auf die Frage nach der abendlichen Beschäftigung.

„One thousand years ago, superstition and the sword ruled. It was a time of darkness. It was a world of fear. It was the age of gargoyles. Stone by day, warriors by night. We were betrayed by the humans we had sworn to protect, frozen in stone by a magic spell for a thousand years. Now, here in Manhattan…the spell is broken. And we live again! We are defenders of the night. We are GARGOYLES!“ (Goliath in „Gargoyles)
Keith David + Intromusik + Bilder = Gänsehaut

„Remember, the first and only reality of the Sith… there can only be two. And you are no longer my apprentice.“ (Darth Sidious in „Star Wars: The Clone Wars“)
Ich mag TCW nicht, aber hier hat mich die Serie beeindruckend, bzw. der leider verstorbene Ian Abercrombie hat mich beeindruckt, in dem er einen wirklich guten Sidious spricht, nahe am Original, aber doch nicht einfach nur eine Nachahmung von Ian McDiamird.

Das Weiterwerfen spar ich mir dieses Mal, da diese Stöckchen schon enorm weite Kreise gezogen haben. Wer noch nicht mitgemacht hat und das liest, darf sich als Beworfen betrachten.

Media Monday 166

media-monday-166
Walk down the right back alley in Sin City and you can find the Media Monday.

1. Die berühmteste Person, von und mit der ich wohl noch nie einen Film gesehen habe ______ .
Da müsste ich länger nachdenken.

2. Könnte ich nur aus mir bereits bekannten Filmen zu wählen, um einen davon noch mal zu schauen, fiele meine Wahl wohl auf „Der Herr der Ringe“. Ich weiß nicht, ob ich die Frage ganz verstanden habe.

3. Meat Loaf bewundere/mag ich ja weniger wegen der Schauspielerei, sondern mehr wegen seiner Musik. Ist ja auch sein eigentliches Metier.

4. Könnte ich in der Zeit zurückreisen, um bei einer Filmpremiere dabei sein zu können, fiele meine Wahl auf „Star Wars Episode IV: Eine neue Hoffnung“, weil, nun, angesichts meiner Liebe zur weit, weit entfernten Galaxis ist das wohl selbsterklärend.

5. So viel wollte ich zu gerne lesen, jedoch fehlt mir oft die Zeit.

6. Die Serie ______ ist leider maßlos unterschätzt, denn schließlich ______ .
Fällt mir momentan kein Beispiel ein.

7. Zuletzt gelesen habe ich „The Walking Dead Kompendium 1“ und das war umfassend, weil es die ersten 48 Hefte der US-Serie enthält.