Media Monday 158

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When you play the game of Media Monday, you win or you die. There is no middle ground.

1. Der coolste Westernheld ist und bleibt Dr. King Schulz, denn er wird von Christoph Waltz gespielt.

2. Die Serie „True Blood“ hat in dem Moment stark nachgelassen, als ein übernatürliches Viehzeug nach dem anderen eingeführt wurde, weil Werpanther, Feen und Hexen einfach zu viel des Guten sind.

3. Wenn in Filmen Engel in Erscheinung treten sind sie meistens relativ interessant, weil Regisseure und Drehbuchautoren oft versuchen, sie nicht ganz so stereotypisch darzustellen (was zugegebenermaßen nicht immer klappt).

4. Noch eine Friedberg/Seltzer-Parodie würde ich mir nicht einmal unter Zwang ansehen, denn man kann förmlich fühlen, wie beim Schauen Graue Zellen absterben.

5. Es gibt heutzutage in Filmen wirklich viel zu wenig originale Story-Ideen.

6. Buch-Verfilmungen und Comic-Adaptionen sind ja groß in Mode, aber wieso kommt eigentlich niemand mal auf die Idee, „Requiem, der Vampirritter“ vorlagengetreu zu verfilmen. Na gut, ich kann mir schon vorstellen, warum, aber es wäre trotzdem verdammt cool.

7. Zuletzt gesehen habe ich „Superman/Batman: Public Enemies“ und das war in Ordnung, der Film ist zwar ein wenig überladen, und der Animationsstil (basierend auf den Zeichnungen von Ed McGuiness) ist nicht so meins, aber die Batman/Superman-Dynamik funktioniert sehr gut, und der Film hat die DCAU-Sprecher von Batman, Superman, Lex Luthor und Amanda Waller.

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9 Kommentare zu “Media Monday 158

  1. Illuminat sagt:

    „1. Der coolste Westernheld ist und bleibt Dr. King Schulz, denn er wird von Christoph Waltz gespielt.“

    Zusätzlich ist er nach wie vor der Lieblingsnazi von vielen.

    „Werpanther, Feen und Hexen einfach zu viel des Guten sind“

    Bin du etwa der Ansicht, dass z.B. Feen einer Sache eher schaden? Wer Feen natürlich nur durch so Kram wie Winx Club kennt, ist es klar, wieso man einen Hass auf die entwickeln kann.

    „4. Noch eine Friedberg/Seltzer-Parodie würde ich mir nicht einmal unter Zwang ansehen, denn man kann förmlich fühlen, wie beim Schauen Graue Zellen absterben.“

    Wo bekommen die eigentlich immer die Kohle zusammen?

    „5. Es gibt heutzutage in Filmen wirklich viel zu wenig originale Story-Ideen.“

    Die Grundgeschichten sind begrenzt und bei den locker 2000 Filmen pro Jahr ist es wohl klar, wieso kaum was neues kommt.

    „7. Zuletzt gesehen habe ich “Superman/Batman: Public Enemies” und das war in Ordnung, der Film ist zwar ein wenig überladen, und der Animationsstil (basierend auf den Zeichnungen von Ed McGuiness) ist nicht so meins, aber die Batman/Superman-Dynamik funktioniert sehr gut, und der Film hat die DCAU-Sprecher von Batman, Superman, Lex Luthor und Amanda Waller.“

    Ich bin kein großer Anhänger der DC-Zeichentrickfilme. Ich finde, dass die meisten nicht wirklich Filmcharakter haben, sondern eher so wirken, als hätte man einen Mehrteiler von ner Serie zusammengeschnitten. Außerdem bestehen die Filme fast nur aus Dauergekloppe und sind immer viel zu kurz. Allerdings werde ich mir Dark Knight Returns noch einmal ansehen.

    • hemator sagt:

      „Bin du etwa der Ansicht, dass z.B. Feen einer Sache eher schaden? Wer Feen natürlich nur durch so Kram wie Winx Club kennt, ist es klar, wieso man einen Hass auf die entwickeln kann.“

      Nein, ich bin der Meinung dass sie in diesem speziell Fall und in Kombination mit dem anderen übernatürlichen Zeug einfach zu viel sind.

      „Die Grundgeschichten sind begrenzt und bei den locker 2000 Filmen pro Jahr ist es wohl klar, wieso kaum was neues kommt.“

      Sind sie, aber da ist schon noch mehr Variation drin. Es würde ja schon reichen, wenn nicht alles und jedes geremakt oder gerebootet werden würde. Kurz nach dem „Breaking Dawn Teil 2“ ins Kino kam, haben sie ja schon wieder spekultiert, ob man das nicht auch rebooten könnte.

      „Ich bin kein großer Anhänger der DC-Zeichentrickfilme. Ich finde, dass die meisten nicht wirklich Filmcharakter haben, sondern eher so wirken, als hätte man einen Mehrteiler von ner Serie zusammengeschnitten. Außerdem bestehen die Filme fast nur aus Dauergekloppe und sind immer viel zu kurz. Allerdings werde ich mir Dark Knight Returns noch einmal ansehen.“

      Manche, manche nicht. Wie überall gibt es bessere und schlechtere. Zugegebenermaßen fand ich die letzten Paar, die nicht mal mehr hierzulande erschienen sind, eher mäßig. Wenn Kevin Conroy zum Beispiel Batman spricht, gibt es für mich immer mindestens einen Grund, besagten Film anzusehen. Und selbst Serienmehrteiler haben ihre Vorzüge 😉

      • Illuminat sagt:

        „Sind sie, aber da ist schon noch mehr Variation drin. Es würde ja schon reichen, wenn nicht alles und jedes geremakt oder gerebootet werden würde. Kurz nach dem “Breaking Dawn Teil 2″ ins Kino kam, haben sie ja schon wieder spekultiert, ob man das nicht auch rebooten könnte.“

        Irgendeine Reihe aber danach mehrere Jahrzehnte ruhen zu lassen, ist auch nicht prall. Es aber so zu machen, wie bei Amazing Spider-Man, ist tatsächlich scheiße, auch wenn ich die vorigen Filme damit aber nicht in Schutz nehmen will und von denen sowieso inzwischen nicht mehr viel halte. Auch hatte ich tatsächlich gehofft, dass man zumindest Batman jetzt mal kurz ruhen lässt und dem anderen DC-Kram mal vor lässt. Aber Batman v Superman kommt inzwischen rüber, als würde das wieder ein weiterer Batman-Film werden, in dem Superman noch zusätzlich vorkommt. Und dabei war nicht Batman der Grund, weshalb die beiden Dark Knights jeweils die Milliarde machten.

        „Manche, manche nicht. Wie überall gibt es bessere und schlechtere. Zugegebenermaßen fand ich die letzten Paar, die nicht mal mehr hierzulande erschienen sind, eher mäßig. Wenn Kevin Conroy zum Beispiel Batman spricht, gibt es für mich immer mindestens einen Grund, besagten Film anzusehen. Und selbst Serienmehrteiler haben ihre Vorzüge“

        Ich hab Anfang Juni mal die komplette Superman-Serie aus den 90ern geguckt. Die ist zwar in der zweiten Hälfte der 90er rausgekommen, wirkt aber eher, als wäre sie in der ersten Hälfte der 80er rausgekommen. Wenn man das zeichnerisch mit dem Japan-Kram vergleicht, zieht das eindeutig den kürzeren. Außerdem merkt man leider, dass die trotz aller Ernsthaftigkeit für Kinder gemacht sind. Es gibt keine große Handlung, die sich durch die ganze Serie zieht und dazu besteht jede halbe Folge aus Gekloppe, gegen das ich kein Problem hab, aber einer Vertiefung im Weg steht.

        Wenn der Mehrteiler gut inszeniert und es passend zusammengeschnitten ist, ist es bestimmt gut, aber die Filme haben für mich eher zusammengeschnittenen, statt Filmcharakter. Auch zeichnerisch finde ich die beiden Teile von Ultimate Avengers deutlich besser. Hab jetzt mal mit Absicht nicht Akira oder Prinzessin Mononoke genommen. Dagegen stinken die ja erst recht ab.

      • hemator sagt:

        „Hab jetzt mal mit Absicht nicht Akira oder Prinzessin Mononoke genommen. Dagegen stinken die ja erst recht ab.“

        Natürlich sind die vom Aufwand her nicht zu vergleichen, das eine sind Direct-to-DVD-Produktionen für einen verhältnismäßig kleinen Käuferkreis, das andere aufwendig produzierte Kinofilme.

        „Wenn man das zeichnerisch mit dem Japan-Kram vergleicht, zieht das eindeutig den kürzeren.“

        Wie wär’s mit: Geschmackssache? Mir sagt der Stil des DCAU weitaus mehr zu als die meisten Anime-Sachen. Alles eine Frage persönlicher Präferenz.

        „Außerdem merkt man leider, dass die trotz aller Ernsthaftigkeit für Kinder gemacht sind.“

        Es ist halt nun mal auch eine Kinderserie. Man sollte den Kontext schon ein wenig mit einbeziehen 😉 Gerade durchgängige Handlungsstränge waren in dieser Zeit, jedenfalls bei amerikanischen Zeichentrickserien, noch eher untypisch, und S:TAS hat diesbezüglich immerhin mehr als etwa B:TAS (das den Mangel daran mit anderen Qualitäten aufwiegt).

      • Illuminat sagt:

        „Wie wär’s mit: Geschmackssache? Mir sagt der Stil des DCAU weitaus mehr zu als die meisten Anime-Sachen. Alles eine Frage persönlicher Präferenz.“

        Wenn es um die Figuren geht, kann ich es nachvollziehen. Die Japaner übertreiben es teilweise wirklich, was Haarfarben und Frisuren angeht.

        „Es ist halt nun mal auch eine Kinderserie. Man sollte den Kontext schon ein wenig mit einbeziehen“

        Es wäre mal großartig, würde eine Superhelden-Zeichentrickserie mal für erwachsene gemacht sein. Es gibt zwar Spawn von HBO, was ich aber noch nicht gesehen habe, aber ich spreche ja jetzt von den Marvel- und DC-Dingern. Es muss ja jetzt nicht zu einer Gewaltorgie verkommen, aber es wäre mal besser, würde es mal mehrere Folgen geben, wo es keinen Kampf gibt, sondern die Figuren vertieft werden und mal mehr tote, um unter anderem die Gefährlichkeit von Feinden zu unterstreichen.

        „Gerade durchgängige Handlungsstränge waren in dieser Zeit, jedenfalls bei amerikanischen Zeichentrickserien, noch eher untypisch, und S:TAS hat diesbezüglich immerhin mehr als etwa B:TAS (das den Mangel daran mit anderen Qualitäten aufwiegt).“

        Aber grade Marvel und DC hätten genügend Vorlagen für eine fortlaufende Handlung, auch wenn es in der Zeit noch untypisch war.

        Und ich sagte ja schon mal, dass ich die Batman-Serie für überbewertet halte. Die war zwar auch mein erster Kontakt mi8t der Figur, aber nach Ende der 90er hab ich die mehrere Jahre lang nicht mehr gesehen. 2008 rum hab ich mehrere Ausschnitte wieder gesehen und erst 2012 hab ich die mal komplett geguckt. Natürlich konnte sich bei mir dadurch keine Nostalgie bilden, wie bei vielen anderen.

  2. olivesunshine91 sagt:

    Ach, und ich war noch kurz davor, Dr. Schulz und Django als Duo für Frage 1 zu wählen – aber dann hast du das wenigstens abgedeckt 😉

    Oh Gott…. Friedberg & Seltzer…. Die beiden hab ich in Oldboyraps Parade „Dieser Film darf niemals passieren!“ als Regisseure genannt. Die beiden können echt gar nix.

    • hemator sagt:

      Doch, eines muss ich Friedberg/Seltzer lassen: Sie haben einen relativ guten Geschmack bei Komponisten. Christopher Lennertz ist viel zu gut für diese unsäglichen „Parodien“. Das einzige Element, das bei „Beilight“ wirklich als intelligente Parodie funktioniert, ist der Soundtrack.

  3. Dr. King Schulz: großartige Wahl! Ich hatte diese Frage ja outgesourced, auf diese Figur bin ich gar nicht gekommen!

    Lustig, ich hatte bei 2. da auch zuerst „True Blood“ stehen, konnte aber irgendwie den genauen Zeitpunkt nimmer festlegen. Aber klingt nach ungefähr demselben Zeitpunkt. Schon erstaunlich, dass ich auf einen der heißesten Vampire (Eric Northman) verzichte, Sexszenen inklusive… aber mein Interesse an der Serie ist komplett dahin.

    • hemator sagt:

      Ich stand beim Western vor einem ähnlichen Problem wie du: Ist nicht wirklich mein Genre.

      Zu „True Blood“: Für mich war das so um die vierte Staffel herum. Gab zwar schon in der dritten gewisse Tendenzen, aber die hatte den grandiosen Russel Edgington als ausgleich. Anscheinend haben die Macher allerdings gelernt. Die jetzt laufende, siebte Staffel hat stark reduziertes Personal und einen sehr engen Fokus. Bisher hat jede Folge etwa 12 Stunden umspannt (die erst hat die Ereignisse einer Nacht erzählt, die zweite die des darauffolgenden Tages und die dritte wieder die der darauffolgenden Nacht).

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