House at the End of the Street

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Story: Elissa (Jennifer Lawrence) und ihre Mutter Sarah (Elisabeth Shue) ziehen in eine beschauliche Kleinstadt, wo sie meinen ihr Traumhaus gefunden zu haben. Diese Entdeckung wird allerdings von den Vorkommnissen im Nachbarhaus überschattet, wo vor einigen Jahren ein Mädchen seine Eltern ermordet hat. Heute lebt in diesem Haus Ryan (Max Thieriot), der Bruder des Mädchens, zu welchem sich Elissa sofort hingezogen fühlt. Allerdings möchte Sarah nicht, dass Elissa sich mit Ryan trifft, und das möglicherweise aus gutem Grund…

Kritik: Jennifer Lawrence gehört zu den aufsteigenden Stars von Hollywood und erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Neben großen Filmen wie „X-Men: First Class“ oder „Silver Linings Playbook“, für welchen sie sogar mit dem Oscar ausgezeichnet wurde, spielt sie allerdings auch immer wieder in kleineren Produktionen wie dieser mit. „House at the End of the Street“ ist ein ziemlich geradliniger Thriller, der am Anfang ein wenig mehr verspricht, als er halten kann. Nach dem an japanische Horrorfilme angelehnten Prolog flacht die Handlung ein wenig ab, das Versprechen eines schockierenderen Ausgangs wird nicht eingelöst. Das Finale schließlich erinnert vielleicht ein wenig zu sehr an „Das Schweigen der Lämmer“, ohne allerdings dessen Wirkung zu besitzen. Insgesamt fehlt es „House at the End of the Street“ an Biss.
Stattdessen konzentriert sich Regisseur Mark Tonderai mehr darauf, seine Figuren angemessen in Szene zu setzen, was ihm auch nicht schlecht gelingt. Vor allem Ryan ist eine interessante Figur, die ihr Potential allerdings nicht ausschöpft, da die eigentliche Motivation für seine Taten erst am Ende des Films als Schlusstwist präsentiert wird. Hier wäre es möglicherweise besser gewesen, auf den Schlusstwist zu verzichten und stattdessen die Figur auf der Basis seines Hintergrund noch weiter zu erforschen. Allgemein wird vieles nur angedeutet, was ein wenig mehr Ausarbeitung verdient hätte, zum Beispiel die Rolle des Polizisten Bill Weaver (Gil Bellows).
Schauspielerisch ist Jennifer Lawrence eindeutig am überzeugendsten, der restliche Cast ist eher funktional denn herausragend.
Fazit: „House at the End of the Street“ ist eher ein Thriller für Zwischendurch, der einiges an Potential verschenkt und vor allem von seiner Hauptdarstellerin lebt. Ganz nett, mehr aber auch nicht. „House at the End of the Street“ ist seit dem 28. Juni auf DVD und BD erhältlich.

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