Aktuell: Erster Trailer zu „Der Hobbit: Smaugs Einöde“


Der erste Trailer zum zweiten Hobbit-Film ist verfügbar und ich muss leider sagen, da macht sich ein wenig die Ernüchterung breit, vor allem wenn man ihn mit dem ersten Trailer von „Eine unerwartete Reise“ vergleicht. Zugegeben, vielleicht hängt es auch ein wenig damit zusammen, dass es nur 0815-Trailermusik gibt und nichts neues (oder altes) von Howard Shore…
Der Anfang ist recht stimmungsvoll, mit gelungenen Bildern des Erebor und von Thranduils Festung (erinnert ein wenig an eine unterirdische Version von Lothlórien). Und ich glaube, ich mag Thranduil, auf jedenfall hat er eine gewisse Ausstrahlung (für ein Urteil ist es nach den kurzen Einstellung aus „Eine unerwartete Reise“ und dem bisschen Trailermaterial natürlich zu früh). Die Waldelben in den Bäumen dagegen…es wirkt, als hätte man den Olifanten tötenden Legolas aus „Die Rückkehr des Königs“ genommen und noch potenziert. Apropos Legolas (Orlando Bloom), für ihn gilt dasselbe wie für die anderen: Die Elben sollten wohl ätherischer und unmenschlicher gemacht werden, aber zumindest in diesem Trailer wirken sie einfach künstlich – ich hoffe, da wird nochmal dran gearbeitet. Es gibt auch die ersteb bewegten Bilder von Tauriel (Evangline Lilly) aber auch hier gilt: Zu früh, um sich wirklich eine Meinung zu bilden.
Kurz sieht man auch Azog (Manu Bennett, hätte nicht sein müssen, hoffentlich tritt er ab und wird durch den weitaus gelungener aussehnden Bolg ersetzt) und die Beine einer Spinne. Ebenso ist Bard der Bogenschütze (Luke Evans) kurz zu sehen.
Am Ende taucht schließlich noch Smaugs Kopf auf, dessen Auge irgendwie anders aussieht als in „Eine unerwartete Reise“. Ich muss sagen, dass mir das hier präsentierte Design nicht so ganz zusagt. Vielleicht habe ich in letzter Zeit zu viel „Game of Thrones“ angeschaut, aber ich hatte irgendwie vermutet (oder gehofft), dass Smaug ein wenig in Richtung Drogon gehen würde.
Alles in allem ein sehr actionreicher Trailer, der mitunter zu künstlich und sauber wirkt und dem es an Atmosphäre mangelt. Allerdings, Trailer sind notorische Lügner (man denke nur an „Watchmen“ oder „Inglourious Basterds“).

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4 Kommentare zu “Aktuell: Erster Trailer zu „Der Hobbit: Smaugs Einöde“

  1. Lasse Vogt sagt:

    Stimme dir soweit zu, vor allem was den Fazit über Trailer allgemein angeht, was wiederum Hoffnung auf den Film selbst macht. In einem Punkt muss ich dir jedoch klar widersprechen: Smaug entspricht genau meinen Erwartungen, ich hätte es jedoch besser gefunden, es bei einem rein stimmlichen Auftritt zu belassen und nicht gleich schon soviel von ihm zu zeigen. Die Totalen sind cool und atmosphärisch (Berg, Seestadt, Waldlandreich) einige der Akrobatik-Einlagen und Actionszenen jedoch zu steril und sauber (wie du schon gesagt hast), erinnert in ein paar Einstellungen eher an ein Computerspiel. Aber als Teaser-Trailer an sich hat er meine Vorfreude geweckt, deine finale Aussage (und unsere Erfahrungen mit Trailern allgemein) lässt jedoch hoffen, dass der Teaser den Film einfach nicht angemessen präsentiert und möglichst viele Highlights reinpacken wollte. Da wird Effekttechnisch mit Sicherheit noch einiges getan. Ach ja, Beorn fand ich auch ziemlich cool und Azog genauso überflüssig wie schon im ersten Film.

  2. Lasse Vogt sagt:

    Upps, der anonyme Beitrag ist auch von mir, hatte den zuerst gepostet und dachte, es wäre was schiefgegangen, deshalb hatte ich dann im Prinzip nochmal denselben Kommentar geschriebe. Den anonymen Kommentar kannst du gerne löschen.

    • hemator sagt:

      Ich hatte auf „Approve“ gedrückt, bevor ich Inhalt und IP-Adressen verglichen habe 😉
      Wie du sagst, ich hoffe auch, dass dieser Trailer vor allem für Actionbegeistertes Publikum geschnitten ist (war ja beim zweiten Trailer zu „Eine unerwartete Reise“ nicht unähnlich) – vielleicht gibt’s ja noch eine Fanversion mit ein wenig mehr Bilbo, weniger Action und Howard-Shore-Musik (hoffentlich werden bei „Smaugs Einöde“ nicht wieder tolle neue Variationen zugunsten von HdR-Einspielungen fallen gelassen).
      Stimmt, Beorn hatte ich vergessen, aber der hat mir auch gefallen. Die Szene wirkte zwar ein wenig merkwürdig, aber bei Trailern ist ja sowieso alles aus dem Zusammenhang gerissen. Hoffen wir auf jeden Fall, dass Legolas im fertigen Film nicht ganz so sehr wie etwas aus der Zwischensequenz eines Compuertspiels aussieht – oder wird Legolas inzwischen per Motion Capture von Andy Serkis gespielt? 😀

      • Lasse Vogt sagt:

        Hehe, nein, glaube nicht. Vor allem sieht er nur in dieser einen Einstellung so merkwürdig aus, als er die Zwerge bedroht, wenn er mit Tauriel spricht, scheint er normaler auszusehen. Schön, dass wir einer Meinung sind, was die Eindrücke angeht. Das wird schon, ganz sicher, ich freue mich drauf. Wir werden uns allerdings damit abfinden müssen, dass die „Hobbit“-Filme nicht immer ihrer Vorlage in Sachen Ton, Tempo und Handlung entsprechen und sich wirklich große Freiheiten erlaubt. Aber, tatsächlich hat sich schon der erste Film quasi dafür „entschuldigt“ oder diese Vorgehensweise wenigstens erklärt. Nämlich als Gandalf zu Bilbo sagt: „Gute Geschichten verdienen es, ausgeschmückt zu werden.“ Unter diesem Gesichtspunkt betrachtet, lassen sich die zahlreichen Änderungen gleich mit einer milderen Einstellung akzeptieren, nicht wahr?

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