A Nightmare on Elm Street


Story: Merkwürdiges geschieht in der Elm Street: Mehrere Jugendliche, die scheinbar nichts miteinander zu tun haben, haben merkwürdige Alpträume, in denen ein Mann mit braunem Hut, schwarz-rot Gestreiftem Pulli, verbranntem Gesicht und einer Klauenhand hinter ihnen her ist. Nach und nach enden diese Träume tödlich, denn wer von „Freddy“ (Jackie Earle Haley) im Traum getötet wird, stirbt auch in der Wirklichkeit. Bald sind nur noch zwei Teenager übrig, Quentin (Kyle Gallner) und Nancy (Rooney Mara), die sich zusammentun, um hinter das Geheimnis dieser mörderischen Träume zu kommen. Dabei stoßen sie auf ein düsteres Geheimnis in ihrer Vergangenheit und finden heraus, dass sie doch etwas gemeinsam haben…

Kritik: „A Nightmare on Elm Street“ ist der neuste Auswuchs der Horror-Remake-Welle, die wir seit den letzten fünf bis zehn Jahren erleben. Egal ob „Dawn of the Dead“, „The Texas Chainsaw Massacre“ oder “The Hills Have Eyes”, alles wird gnadenlos neu gredreht. Die meisten dieser Remakes haben eines gemeinsam: Ihre Qualität, oder besser gesagt, ihren Mangel an derselben. Da macht das Sujet dieses Reviews keine Ausnahme. „A Nightmare on Elm Street“ ist einfach nur uninspiriert und dazu noch ziemlich langweilig. Zugegeben, mit dem zugehörigen Franchise hatte ich nie allzu viel zu tun, aber die Grundidee an sich ist schon hochinteressant, was man alles aus Träumen machen kann hat ja Chris Nolan unlängst in „Inception“ bewiesen. Freddy Krueger dagegen erweist sich hier als enttäuschend fantasielos; alte Fabrikhallen, Feuer, ein Boden aus Blut und Freddy, der aus der Wand wächst – in anbetracht anderer Filme und der heutigen Möglichkeiten ist das fast schon bieder. Dieser Streifen reicht gerade aus, um Vorstellungen anzuregen, was jemand wie Tim Burton oder Guillermo del Toro aus einer derartigen Vorlage gemacht hätte.
Ansonsten folgt der Film den üblichen Slasher-Konventionen, also dem „Zehn-Kleine-Negerlein“ Spiel mit Teenagern, deren Schauspieler sie alle eher schlecht als recht darstellen. Selbst Jackie Earle Haley, dessen Performance in „Watchmen“ wirklich genial war, bleibt weit hinter seinen Möglichkeiten zurück. Auch hier sieht man noch, dass er unter einem fähigen Regisseur wirklich ein tolles Filmmonster hätte spielen können.
Fazit: „A Nightmare on Elm Street“ besitzt das Story-Potential zu einem wirklich makaberen Horrorfilm, nutzt dies aber in keiner Minute aus und schafft es nicht, auch nur einen Blick über den Tellerrand des gewöhnlichen Teenie-Slashers zu werfen. Selbst wenn man die Maßstäbe dieses Genres ansetzt, ist der Film kaum mehr als unteres Mittelmaß.

Trailer

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