Iron Man


Story: Tony Stark (Robert Downey jr.), Besitzer einer Waffenfirma, hat eigentlich alles, was man sich wünschen kann: Geld, Frauen Autos und ein gewaltiges Ego. Dumm nur, dass er bei der Testvorführung seiner neuen Rakete im Nahen Osten von Terroristen entführt wird, die von ihm verlangen, dass er ihnen eine derartige Rakete baut. Die ganze Situation wird durch die Tatsache verschlimmert, dass Tony Splitter von Granaten in seinem Körper hat, die ihn auf kurz oder lang umbringen werden.
Um sich selbst zu retten geht Tony zum Schein auf die Forderung der Terroristen ein, baut aber in Wirklichkeit mit der Hilfe des ebenfalls gefangenen Wissenschaftlers Yinsen (Shaun Toub) einen Minireaktor, der sein Leben retten und eine Rüstung, die ihm die Freiheit verschaffen soll.
Beides gelingt, auch wenn Yinsen mit dem Leben bezahlen muss. Tony kehrt nach Amerika zurück, hat aber erst einmal genug von Waffen, stattdessen kümmert er sich lieber um eine neue verbesserte Rüstung. Doch Gefahr für Tony kommt nicht nur von Terroristen, sondern auch aus den eigenen Reihen: Obadiah Stane (Jeff Bridges), einer der führenden Köpfe von Stark Industries, ist hinter der Technologie des Minireaktors und des Anzugs her…

Kritik: „Iron Man“ stellt zusammen mit dem im gleichen Jahr erschienen „The Dark Knight“ sozusagen die Spitze der Superheldenfilme dar. Beide Filme sind zwar an sich grundverschieden, zeigen aber, jeder auf seine weise, was man aus dem Superhelden-Sujet machen kann. Während „The Dark Knight“ ein komplexer und tiefgründiger Thriller mit fast philosophischen Anklängen ist, könnte man „Iron Man“ als den ultimativen Unterhaltungsfilm beschreiben. Dieser Umstand ist natürlich vor allem Robert Downey jr. zu verdanken, der sich als Idealbesetzung für den Eisernen herausstellt. „Iron Man“ ist sehr stark auf seinen Hauptcharakter fixiert, was Downey jr. die Gelegenheit gibt, so richtig aufzudrehen. Das hat allerdings auch zur Folge, dass die Nebenfiguren ein wenig untergehen. Am markantesten ist dabei noch Pepper Potts, Tonys Sekretärin, gespielt von Gwyneth Paltrow, die immer für ein Wortgefecht gut ist. Die subtile romantische Spannung zwischen ihr und Tony ist wirklich sehr gut umgesetzt.
Dagegen bleibt der von Jeff Bridges verkörperte Schurke Obadiah Stane alias Iron Monger eher blass. Sicher, er erfüllt seinen Zweck im Film, aber er ist kein wirklich hervorstechendes Mitglied seiner Zunft.
Die Story entwickelt sich recht geradlinig und bleibt spannend, interessant und dabei immer humorvoll. Besonders spaßig ist das ironische Spiel mit den üblichen Superhelden-Klischees wie der Geheimidentität; ein derartiges Konzept passt einfach nicht zu dem von Robert Downey jr. verkörperten Titelhelden und wird deshalb auch aufgegeben.
Bei einem Film wie „Iron Man“ spielt natürlich auch die Action eine wichtige Rolle, und auch auf dieser Ebene weiß Regisseur Jon Favreau zu überzeugen und zu unterhalten. Der Zuschauer wird nicht in Action ertränkt, wie man das heutzutage gerne macht, aber wenn es mal kracht, dann richtig und spektakulär.
Darüber hinaus freut sich der Fan der Vorlage über einige subtile Anspielungen wie Stan Lees Auftritt als Hugh Hefner, ein Cameo der Rüstung von Iron Mans Kumpel War Machine und natürlich Nick Furys Auftauchen in der Szene nach dem Abspann.
Fazit: „Iron Man“ ist der perfekte Unterhaltungsfilm: Kurzweilig, actionreich, mit interessanten Figuren und viel Humor.

Trailer

Siehe auch:
Iron Man 2
Thor
Captain America: The First Avenger
The Avengers
Iron Man 3

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